Joggen ohne Nebenwirkungen

Ausdauersportart Nr. 1 in Deutschland: Das Joggen.
Früher auch mal bekannt unter: Trimm Dich!

Joggen – Ausdauersportart Nummer 1 in Deutschland.
Millionen von verwöhnten Industriestaatlern machen es regelmäßig, um unnötige Pfunde zu bekämpfen und sich fit zu halten.
Und tatsächlich – laufen ist gesund, wenn man einige Regeln einhält. Denn die positiven Auswirkungen auf das Herz–Kreislaufsystem und auf den Stoffwechsel im Allgemeinen sind nur dann wirklich erfreulich, wenn man sich nicht gleichzeitig kaputte Gelenke, Rückenschmerzen und Zerrungen einfängt.

Hier ein paar wichtige Tipps:

Geschwindigkeit:
Laufen Sie sich die ersten 10 bis 15 Minuten langsam ein.

Laufen Sie insgesamt langsam. So können Sie länger laufen und haben letztendlich einen größeren Trainingseffekt. Auch Ihre Gelenke werden es Ihnen danken.

Vermeiden Sie Überanstrengung und zu hohe Pulse. Eine Pulsuhr ist ein sinnvolles Zubehör. Fragen Sie doch mal Ihren Apotheker.

Eine gute Pulsfrequenz für eine optimale Fettverbrennung ist 180/min minus Lebensalter.

Vermeiden Sie abruptes Anhalten nach dem Lauf. Joggen Sie die letzten Minuten langsam aus. (Cooldown)

Verfallen Sie nicht dem Gruppenzwang, wenn Sie mit anderen laufen. Finden Sie auch in der Gruppe Ihr eigenes Tempo.

Vermeiden Sie häufige Tempowechsel.

Trainingsdauer:
30 bis 40 Minuten pro Laufeinheit sind günstig. Nur 15 Minuten am Stück sind zu wenig, um Fett zu verbrennen.

1,5 bis 2 Stunden in der Woche laufen ist optimal. Ausdauertraining unter einer Stunde pro Woche hat nahezu keinen Effekt.

Laufstil:
Oberkörper leicht nach vorne neigen.
Fuß über den Ballen richtig abrollen.

Atmung:
Gleichmäßig über den Mund ein- und die Nase ausatmen. Können Sie aus Anstrengung keinen Atemrhythmus mehr einhalten, laufen Sie zu schnell.

Schuhe:
Achten Sie darauf, dass Sie hochwertige Laufschuhe tragen. Eine druckdämpfende Sohle und ein rutschfestes Profil sind unbedingt erforderlich, um Gelenke und Bänder zu schützen. Der Schuh sollte bequem sitzen und gut belüftet sein.

Stretching:
Dehnen Sie Ihre Bein- und Armmuskulatur vor und nach dem Training.
So regen Sie die Durchblutung der Muskulatur an und bereiten ihn damit auf die Belastung vor.

Muskel, Sehnen und Bänder werden mechanisch vorgedehnt und so vor Verkürzung und Verletzung geschützt, denn was bei Belastung gut dehnbar ist, reißt nicht so schnell.

Beim Dehnen vorsichtig sein und nicht wippen. 3 wichtige Übungen (jeweils ca.20Sekunden halten, dann Seiten wechseln):
1.Schultergürtel: Winkeln Sie die Arme über dem Kopf an. Mit der rechten Hand den linken Ellenbogen erfassen und nach hinten drücken.
2.Oberschenkel Innenseite (Adduktoren): Im Stehen das linke Bein abgrätschen und dabei langsam in die Hocke gehen. Rücken möglichst gerade halten.
3.Waden: Rechtes Knie beugen, linkes Bein abgegrätscht mit der Ferse zum Boden drücken.

Fragen Sie zum Thema Stretching, falls Sie sich nicht auskennen, einen erfahrenen oder ausgebildeten Sportler und lassen sie sich die Dehnübungen am besten mal zeigen.

Trinken:
Nehmen Sie pro Laufstunde ca. 1 Liter Flüssigkeit zu sich. Mineralwasser mit wenig Kohlensäure oder z. B. Apfelschorle wären Möglichkeiten. Ebenso zusätzliche Sportgetränke mit wertvollen Nährstoffen (fragen Sie Ihren Apotheker!) .

Alter:
Im Prinzip ist joggen für alle Altersstufen zu empfehlen, so weit Sie gesund sind. Lassen Sie ab 40 Ihre Gesundheit/Fitness regelmäßig von Ihrem Arzt prüfen und sprechen Sie mit Ihm über Ihren Sport. Anhand von Blut- und Herz-Kreislauf Untersuchungen kann er Ihren Trainingszustand objektivieren und Ihnen helfen, Ihr Training zu optimieren. Bei Ihrem Apotheker können Sie auch schnell und bequem mal Ihren Blutdruck messen und sich beraten lassen. Kommen Sie doch mal vorbei!

Krankheit:
Joggen Sie nur, wenn Sie sich gesund fühlen. Bei Grippe oder Erkältung sollten Sie sich schonen und erst wieder laufen, wenn Sie sich auskuriert haben.

Sind Sie chronisch krank (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, Bluterkrankheit, Hepatitis, Gelenkerkrankungen, Rückenbeschwerden, Tumorerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen etc.), machen Sie nur Sport nach Absprache mit Ihrem Arzt! Nur er kann beurteilen, wie sich der Sport auf Ihre Erkrankung auswirkt.

Resume:
Joggen stärkt den Körper und macht auch richtig Spaß, wenn man es richtig macht. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und laufen Sie langsam, so dass der Dauerlauf nicht zum Stresslauf wird. Bleiben Sie am Ball, werden Sie bald Ihre verbesserte Kondition auch im Alltag bemerken. Besuchen Sie uns doch mal in der Apotheke und fragen uns nach Herz–Kreislauf Training und allem was dazugehört. Wir helfen gerne mit weiteren Informationen.

Dann laufen Sie mal los!

 

Gefunden bei: www.gesundistbunt.de

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