Sport gegen ....

 
Die Wahrheit mag für Viele unangenehm klingen, aber gleichwohl gibt es keinen Zweifel, dass Sport vernünftig betrieben alle Pluspunkte auf seiner Seite hat

Regelmäßiges Ausdauertraining (mindestens dreimal pro Woche 30 bis 45 Minuten) stimuliert viele Eigenschaften im menschlichem Organismus positiv.

... ARTHRITIS

Das Laufen oder Joggen das Risiko an Arthritis zu erkranken senken, ist bisweilen bekannt. Präzisierend ist darauf zu verweisen, dass dies nicht für Sportarten mit Drehbewegungen im Spiel sind, wie z.B. beim Fußball, Squash aber auch Ballett und dgl. gilt, und schon gar nicht für exzessives Sporttreiben.

Forscher an der "Stanford University of Kalifornien" haben herausgefunden, dass einer Osteoarthritis um bis zu zwölf Jahre verzögern werden kann. Mäßig Laufende Sportler entwickeln weit weniger häufig schmerzhafte Gelenksentzündung. Den besten Schutz bietet laut Studienleiter Jim Fries eine Laufdistanz von 10 bis 32 Kilometern pro Woche. Die Forschung ergab überdies, dass Läufer eine höhere Knochendichte und einen niedrigeren Knochen-Mineralienverlust aufwiesen als Untrainierte. 

... HOHEN BLUTDRUCK

Bei regelmäßigem Training kann eine Verbesserung (Senkung) des Pulses von ungefähr 5–10 mmHg beobachtet werden. Günstiger sind dabei vor allem dynamische Sportarten (Wandern, Laufen, Radeln, Skilanglauf), bei denen möglichst viele Muskelgruppen bewegt werden. Übermäßiger Ehrgeiz ist hier (zumindest am Anfang) nicht gefragt. Es sind extensive Trainingseinheiten gefragt und die Steigerung des Trainings sollte über die Zeit und nicht der Intensität erfolgen. 

Bei leichtem Bluthochdruck ist generell jeglicher Sport erlaubt. In Fällen ausgeprägterer Hypertonie sollte man besser auf statische Belastungen mit hohem Krafteinsatz (Kraftsport, Gewichtheben) verzichten. Kritisch können auch Sportarten mit großen Belastungsspitzen sein, wie es beispielsweise in der Leichtathletik und bei vielen Ballsportarten vorkommt. 

Nur für sehr wenige Patienten ist Sport tabu. Unter anderem dann, wenn der Blutdruck bereits in Ruhe die 180/110-mmHg-Grenze überschreitet. Welche Sportarten im Einzelfall in Frage kommen, hängt vom Gesundheitszustand und der Höhe des Blutdrucks ab. Bevor sich der Hypertone ins sportliche Treiben stürzt, sollte er beim Arzt ein Belastungs-EKG machen lassen.

... VENENPROBLEME

In Zentraleuropa geben Millionen von Menschen bereits unter 40 Jahren an, dass Probleme mit den Venen vorhanden sind. Schwere und geschwollene Beine, Besenreiser oder Krampfadern werden häufig genannt. Obwohl Venenprobleme auch genetische hintergründe haben können, so ist es wichtig zu wissen, dass die Auswirkungen mit dem geeigneten Sport die Bildung verhindern oder wenigstens hinauszögern kann.

Alle Sportarten mit rhythmischen Bewegungsabläufen und gleichzeitiger Beanspruchung der Wadenmuskulatur eigenen sich besonders bei Venenproblemen. Dagegen sind sportliche Aktivitäten mit sehr hohem Kraftaufwand, abrupten Abstopp- oder extremen Sprungbewegungen eher ungünstig.

Empfohlen sind sportlichen Aktivitäten mit gleichförmigem Bewegungsablauf. Die Wadenmuskulatur soll sanft trainiert werden, so dass ausgeleierte Venen zusammengedrückt werden, die Venenklappen wieder schließen und der Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen gewährleistet wird.

Nicht empfohlen sind sportlichen Aktivitäten bei denen die hohe Kraftentwicklung der Druck in den Venen erhöht. Eine Ausdehnung der Venen ist die Folge, die Venenklappen schließen schlecht oder gar nicht, das Blut versackt in den Beinen. Mit einer weiteren Schädigung der Venen muss gerechnet werden.

Empfohlen Bedingt empfohlen Nicht empfohlen
  • Walking
  • Wandern
  • Radfahren
  • spezielle Venengymnastik
  • Schwimmen
  • Wassergymnastik
  • Aquajogging
  • Skilanglauf
  • Inline-Skaten (für Geübte)
  • Tanzen
  • Golf
  • Ski- und Snowboard fahren
  • Badminton, Tennis
  • Fußball
  • Handball
  • Jogging
  • Rudern
  • - Gewichtheben
  • - Boxen
  • - Squash
  • - Surfen
  • - Radfahren als Wettkampfsport

 

Gefunden bei: www.hotsport.ch

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